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Fairtrade Deutschland

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Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

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Remigiusstr. 21
50937 Köln
Nordrhein-Westfalen
Deutschland

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Ausstellerprofil

Fairtrade verbindet Produzenten und Konsumenten auf den globalen Märkten

Fairtrade ist das weltweit bedeutendste nachhaltige Sozialzertifizierungssystem, bei dem die Menschen in den Entwicklungs- und Schwellenländern im Mittelpunkt stehen. Es zielt darauf, durch gerechtere Handelsbeziehungen die Lebens- und Arbeitsbedingungen der am meisten benachteiligten Produzentenfamilien zu verbessern und damit langfristig die Armut in Afrika, Asien und Lateinamerika zu bekämpfen.

Etwa 1.600 Produzentenorganisationen in 75 Ländern sind Mitglieder im Fairtrade-System. Über 1,6 Millionen Familien von Kleinbäuerinnen und Kleinbauern sowie Plantagenarbeiterinnen und -arbeitern profitieren davon. Fairtrade-Produkte werden in 125 Ländern verkauft.
Fairtrade handelt nicht selbst mit Waren, sondern vergibt das Fairtrade-Siegel für hochwertige, fair gehandelte Produkte und fördert das Bewusstsein für nachhaltigen Konsum.

In Deutschland sind rund 5.600 Fairtrade-Produkte aus 19 Produktkategorien verfügbar, wie zum Beispiel Kaffee, Tee, Blumen, Bananen, Kakao, Zucker oder Baumwolle. Produkte mit dem Fairtrade-Siegel gibt es derzeit in 42.000 Geschäften. Über 30.000 gastronomische Betriebe schenken Fairtrade-Kaffee und –Kakao aus.
Im Jahre 2018 kauften Verbraucherinnen und Verbraucher allein in Deutschland Fairtrade-gesiegelte Produkte für rund 1,62 Milliarden Euro – damit stiegen die Pro-Kopf-Ausgaben auf 19 EUR pro Jahr.

Durch diese Verkäufe konnten im Jahr 2018 29 Millionen Euro Fairtrade-Prämien für die Produzentenorganisationen im Süden generiert werden.
84% der Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland kennen das Fairtrade-Siegel. In Deutschland kauft fast jeder fünfte Haushalt Fairtrade-Lebensmittel ein. Fairtrade steht für faire, zertifizierte Rohstoffe entlang der Wertschöpfungskette
Produkte mit dem Fairtrade-Siegel werden nach den international gültigen Fairtrade-Standards produziert und gehandelt. Kernelemente dieser Standards sind:

Mindestpreise
Feste Mindestpreise für die Produzenten decken die Kosten einer nachhaltigen Produktion und bilden ein Sicherheitsnetz gegen Preiseinbrüche auf dem Weltmarkt.

Prämien
Durch die Zahlung einer zusätzlichen Fairtrade-Prämie werden gemeinschaftliche Investitionen in Soziales, Infrastruktur und Bildung ermöglicht, wie der Bau von Schulen und Krankenstationen. Über die konkrete Verwendung der Prämie entscheiden die Produzenten eigenverantwortlich und demokratisch.

Konsequenz
Zum Bespiel beim Verbot von ausbeuterischer Kinderarbeit, Diskriminierung und Zwangsarbeit. Oder aber bei der Durchsetzung der Versammlungsfreiheit für unsere Produzenten.

Motivation
Umweltschonende und nachhaltige Produktionsmethoden werden besonders gefördert und feste Preisaufschläge für biologischen Anbau gezahlt.

Chancen
Fairtrade-Produzenten gestalten selbstbestimmt ihre Projekte. Fairtrade bietet Maßnahmen zur Steigerung von Produktivität und Qualität sowie die Möglichkeit von Vorfinanzierungen durch die Abnehmer der Produkte.
Die Fairtrade-Standards werden vor Ort durch das unabhängige Zertifizierungsunternehmen FLO-Cert GmbH kontrolliert. FLO-Cert arbeitet mit einem transparenten und international konsistenten Zertifizierungssystem nach den Anforderungen der Akkreditierungsnorm ISO 65. Fairtrade führt nachweislich zu höheren und stabileren Einkommen für die Produzenten und wirkt sich positiv für die ländliche Entwicklung der jeweiligen Regionen aus (Ergebnisse der Studie des Centrum für Evaluation der Universität Saarbrücken, 2012)

Partnerschaftliches System
Nur bei Fairtrade sind die Produzenten Miteigentümer des internationalen Fairtrade-Systems. Über die drei kontinentalen Produzentennetzwerke haben sie 50 Prozent der Stimmrechte bei allen Entscheidungsprozessen.