GEPA mbH The Fair Trade Company

Aussteller

GEPA - Weg 1
42327 Wuppertal
Nordrhein-Westfalen
Deutschland

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Telefon: +49 202 266830
Fax: +49 202 2668310
Grüne Woche 2019
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  • Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

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Ausstellerprofil

Die GEPA: Fairness mit Tradition

Fairer Handel ist nicht nur Bestandteil, sondern Kern der GEPA-Unternehmensphilosophie - das haben auch ihre Gesellschafter, ausnahmslos kirchliche Entwicklungs- und Jugendorganisationen, im Gesellschaftsvertrag festgeschrieben: Seit über 40 Jahren handelt das engagierte Unternehmen fair und ist damit Pionier auf diesem Gebiet.
Zu vielen ihrer Partner in Afrika, Lateinamerika oder Asien sind bereits jahrzehntelange Beziehungen gewachsen. Für ihre hochwertigen Rohwaren wie Kaffee, Tee oder Kakao können sie sich auf einen fairen Preis verlassen – das schafft Perspektiven.

Die drei Kernziele der GEPA:
  • benachteiligte Produzentengruppen im Süden fördern
  • Verbraucherinnen und Verbraucher im Norden zu einem anderen Einkaufsverhalten und einem anderen Lebensstil motivieren
  • Welthandelsstrukturen durch konkrete Alternativen, Lobbyarbeit und politische Arbeit beeinflussen und verändern
Bio&fair

Premium-Produktqualität trifft bei der Fair Trade Company auf höchstes soziales Engagement sowie zumeist auf ökologischen Anbau. 78 Prozent der GEPA-Lebensmittel sind nicht nur fair, sondern auch bio. Die GEPA geht auch Handelsbeziehungen mit kleinen Organisationen ein. Fairer Handel bietet die Stabilität, die für eine Bio-Umstellung nötig ist. Beispiele dafür sind der langjährige Zuckerpartner ATC auf den Philippinen oder die relativ junge Kakaogenossenschaft CECAQ-11 auf São Tomé.

„fair plus“

Mit dem „fair plus“-Zeichen macht die GEPA darauf aufmerksam, dass sie in vielen Bereichen über die internationalen Standards hinausgeht. Ihr Ziel ist es, den Fairen Handel stets weiter zu entwickeln: Schokolade mit fairer Milch aus Deutschland, Verpackungsfolien aus überwiegend nachwachsenden Rohstoffen sowie faires Bio-Palmfett als Zutat für Schokoriegelfüllungen und Gebäck sind einige Beispiele. Mit einem Baumpflanzprojekt engagiert sich die GEPA gemeinsam mit ihrem langjährigen Partner ATC auf den Philippinen zudem für Klimaschutz.

Mitgliedschaften:
  • World Fair Trade Organization (WFTO)
  • European Fair Trade Association (EFTA)
  • Forum Fairer Handel (FFH)
Auszeichnungen

Für ihr Engagement ist die GEPA bereits vielfach ausgezeichnet worden. Zuletzt wurde ihr Kaffeeklassiker Café Orgánico zu „Deutschlands nachhaltigstem Produkt 2018 (REWE Group-Verbrauchervoting) beim Deutschen Nachhaltigkeitspreis gekürt. Auch die Auszeichungen als "Deutschlands nachhaltigste Marke" beim Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2014 und die Goldmedaille der Verbraucher Initiative 2015 kann das Fair Handelsunternehmen für sich verbuchen.
  • Social Media Links

Informationen für Fachbesucher

Zertifikate/Siegel

  • Garantie-System der WFTO: Als Gründungsmitglied der World Fair Trade Organization (WFTO) hat sich die GEPA auch dem neuen WFTO-Garantiesystem unterzogen und dafür das Zertifikat „Guaranteed Fair Trade Organization“ erhalten. Das WFTO-System bewertet die Organisation als Ganzes und besteht aus mehreren Komponenten, u. a. einer ausführlichen Selbstauskunft („self assessment“) und einer externen Prüfung durch einen Auditor oder eine Auditorin. www.wfto.com
  • Zertifizierung nach internationalen Fair Handels-Kriterien: Wir sind mit allen unseren Produkten in die verschiedenen Monitoring - und Zertifizierungssysteme des Fairen Handels eingebunden: 1. FLO-CERT ist die unabhängige Zertifizierungsgesellschaft von Fairtrade International. Handelspartner, die nach Fairtrade-Standards Produkte anbauen und handeln möchten, werden von FLO-CERT auditiert und zertifiziert. Das heißt, es erfolgt zunächst die Überprüfung der vorgegebenen Standards und wenn die Standards erfüllt sind, kommt es zur Zertifizierung. Sowohl für die Überprüfung (Audit) als auch die Zertifizierung ist FLO-CERT zuständig. // 2. Viele Handwerks-Partner der GEPA und die GEPA selbst sind Mitglieder der World Fair Trade Organization (WFTO) und durchlaufen das Monitoring-System der WFTO. // 3. Produzenten-Organisationen, die weder von FLO-CERT zertifiziert werden noch WFTO-Mitglieder sind, werden über das Monitoring-System der European Fair Trade Association (EFTA) erreicht.
  • Naturland Fair Zeichen: Das Naturland Fair Zeichen auf der Verpackung eines Produkts belegt, dass ein Produkt nach den ökologischen Kriterien von Naturland angebaut und verarbeitet wurde, und außerdem fair gehandelt ist. Voraussetzung für die Fair-Zertifizierung ist eine gültige Naturland-Öko-Zertifizierung. Sowohl ökologische als auch Fair-Handels-Kriterien werden in einem Arbeitsgang überprüft. Das spart Kosten und Zeit. Durch Naturland Fair haben jetzt auch Bauern, Verarbeiter und Händler im Norden die Möglichkeit, sich nach Fair-Handels-Richtlinien zertifizieren zu lassen.
  • Naturland Zeichen: Naturland-Bauern und -Verarbeiter arbeiten nach höchsten ökologischen Standards, die strenger sind, als die gesetzlichen Anforderungen der EU-Öko-Verordnung. Beispielsweise können nicht nur einzelne Produkte eines Hofes das Naturland Zeichen erhalten, sondern der ganze Hof muss nach Naturland-Richtlinien arbeiten. Neben ökologischen Kriterien zum Schutz von Böden, Wasser, Luft, Tieren und Klima sind in den Naturland-Öko-Richtlinien bereits Sozialrichtlinien verankert. Naturland fördert den ökologischen Landbau weltweit und ist mit über 55.000 Bauern einer der größten ökologischen Anbauverbände.
  • EU-Bio-Siegel: Beim europäischen Bio-Siegel (ein geschwungenes Blatt aus zwölf Europasternen) handelt es sich um das Gemeinschaftssiegel aller Mitgliedsstaaten der Europäischen Union für Bio-Produkte. Es kennzeichnet Produkte, die entsprechend der EU-Öko-Verordnung produziert und kontrolliert wurden. Der Öko-Landbau verzichtet grundsätzlich auf Pestizide sowie auf mineralischen Stickstoffdünger. Darüber hinaus schützt er Boden, Wasser und Luft, vermindert den Energieverbrauch, schont Rohstoffreserven und strebt eine Kreislaufwirtschaft mit möglichst geschlossenen Nährstoffzyklen an. Das verpflichtende Bio-Siegel wurde EU-weit am 1. Juli 2010 eingeführt.